Führungskräfte müssen auch in unsicheren oder diffusen Situationen gute Entscheidungen treffen. Jeder kennt es: Entscheiden fällt mal ganz leicht, fühlt sich ein anderes Mal aber unglaublich mühsam und unerklärlich ineffizient an.
Mit dem Pentaeder-Konzept des Entscheidens wird die Komplexität von Entscheiden in Organisationen entzaubert und handhabbar gemacht. Führungskräfte können mit diesem Modell Entscheidungsprozesse bewusster wahrnehmen und gestalten. Dies bringt sowohl Entlastung, als auch eine neue Sicherheit und Souveränität beim Treffen von Entscheidungen in unübersichtlichen und komplexen Situationen.
Die verstärkte Aufmerksamkeit für dieses Thema erhöht erheblich die Wahrscheinlichkeit, Chancen und Gefahren frühzeitig zu erkennen. In einer komplexen Umwelt stellt dieses Wissen und Aufmerksamkeit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar.
Aufbauend auf jahrzehntelangen Erfahrungen in und mit Organisationen in unserer Beratungspraxis, wie auch durch stete (relevante) wissenschaftliche Auseinandersetzungen, haben Bernd Opp und Othmar Sutrich ein Modell entwickelt, das die gesamte Komplexität des Entscheidungsraums abbildet und gleichsam handwerkliche Sicherheit im Alltag mit Entscheidungsprozessen bietet.
Im Rahmen des zweimal jährlich erscheinenden Werkstattberichtes, führen wir eine Verzahnung aus Praxis und Theorie Beratern, Führungskräften und Interessierten zu.
Der inhaltliche Fokus liegt auf dem Thema „Entscheiden in Organisationen“ in Verknüpfung mit jeweils einem Schwerpunktthema. Zusätzlich werden auch Themen aufgegriffen, die hierfür aus unserer Sicht relevant sein oder werden können. Verschiedene Autoren aus dem Kreis der Anwendungspartner sorgen für Perspektivenvielfalt. Unser Ziel ist es, Diskussionen anzuregen und Inspirationen anzubieten.
Thema: “Entscheiden und Führen”
Vier Aspekte des Entscheidens haben uns im letzten halben Jahr so stark beschäftigt, dass sie ihren Niederschlag in kurz zusammenfassenden Beiträgen gefunden haben. Ihr roter Faden heißt „relevante Zusammenhänge“.
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Ein Bild regt neue mentale Verdrahtungen an
von Othmar Sutrich und Bernd Opp

Was erhellt der Blick auf das Zusammenspiel von Entscheiden und Führen, wie nützt er und warum ist er notwendig geworden?
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Entscheiden im Spiegel eines Neuro-Spots
Ein Blick auf den Zusammenhang von Entscheiden und Führen mit einer neuropsychologischen Brille.
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Entscheiden und Verantworten
von Bernd Opp
In Organisationen herrschen überraschend oft sehr unterschiedliche Vorstellungen von Verantwortung und deren Verteilung. Dies ist häufig der Grund für ein enormes Steigerungspotential bezüglich Qualität und Geschwindigkeit von Entscheidungsprozessen.
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Intuition – ein Kompass zum Entscheiden in unsicherer Zeit
von Ulli Sutrich
… weil wir nicht wissen, dass wir wissen, was wir wissen!
Kennen Sie das Vorurteil, dass die meisten erfolgreichen Manager beim Entscheiden ausschließlich ihre Ratio einsetzen? Oft suggerieren sie das in Haltung und Sprache. Fragt man an Ort und Stelle nach, gibt es überraschenderweise häufig den Hinweis, dass die Intuition selbstverständlich …
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Diesmal direkt oder indirekt bezogen auf “Achtsamkeit und Effektivität beim Entscheiden in Organisationen“
…. und vorab ein Nachtrag zum letzten Werkstattbericht.
Peter Senge / Bryan Smith / Nina Kruschwitz / Joe Laur / Sara Schley: “Die nowendige Revolution” ist inzwischen auf Deutsch im Carl-Auer- Verlag erschienen. Kompliment und herzlichen Dank an den Verlag!
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Ellen Langer: Mindfulness. (1989)
Mein berufliches Lieblingsbuch der letzten 6 Monate. Leider nur in Englisch. Wenn ich Verleger wäre hätte ich es sicher schon vor vielen Jahren auch auf den deutschsprachigen Markt gebracht. Wundervoll warmherzig geschrieben. Jedes Versprechen der Kapitelüberschriften wird übererfüllt. Für Berater und Führungskräfte, die sich Zeit zum Lesen nehmen: Die Wurzeln von Unaufmerksamkeit (Kap. 3); Der Preis, den wir für Achtlosigkeit zahlen (Kap. 4); Das Wesen der Achtsamkeit (Kap. 5); Schöpferische Ungewissheit (Kap. 7) und Achtsamkeit in der Arbeit (Kap. 8). - Blenko / Mankins / Rogers: Decide & Deliver. (2010)
Das Standardwerk zu unserem Thema auf Organisationsebene, in der bekannt pragmatisch-amerikanischen Schreibweise. Die deutsche Kurzfassung, nein: ein relevanter aber unrepräsentativer Ausschnitt war im August-Heft 2010 des Harvard Business Manager zu lesen unter dem Titel “Das Entscheider-Prinzip”. - Weik / Sutcliffe: Das Unerwartete Managen. Klett-Cotta(2001)
Unbedingt lesen oder wiederlesen. Das Standardwerk, wenn es um Achtsamkeit auf der Organisationsebene geht.
Noch zwei Kurztipps für Leser, die sich von schwieriger Literatur nicht abhalten lassen, und dann aber reichlich belohnt werden.
- Francois Jullien: Über die Wirksamkeit. Merve Verlag, Berlin (1999) sowie
- Georg Franck: Ökonomie der Aufmerksamkeit. Hanser, München (1998)












